Ferdinand Dudenhöffer, ein renommierter Autoexperte, ist überzeugt, dass Verbrennermotoren in Zukunft vollständig verschwinden werden. In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung erläuterte er, dass dieser Wandel in China bereits in ein bis zwei Jahren Realität werden könnte.

China als Vorreiter

Es wird betont, dass China den Übergang zur Elektromobilität rasch vollziehen wird. Die Regierung setzt stark auf die Förderung von Elektrofahrzeugen, was zu einer schnellen Akzeptanz und Verbreitung führt. Die chinesische Automobilindustrie steht dabei an der Spitze dieser Entwicklung und treibt den Wandel voran.

Herausforderungen in Deutschland

In Deutschland hingegen steht vor einigen größeren Schwierigkeiten, diesen schnellen Wandel nachzuziehen. Die Nachfrage nach E-Mobilität ist hier noch vergleichsweise gering. Zudem steht die deutsche Autoindustrie vor Herausforderungen wie der Abwanderung ins Ausland und einer schwächelnden allgemeinen Wirtschaftslage. Diese Faktoren könnten Deutschland als Automobilstandort langfristig schwächen.

Wichtige Veränderungen ab 2030

Ab 2030 werden sich die Rahmenbedingungen jedoch drastisch ändern. Dudenhöffer prognostiziert strengere CO2-Vorgaben und höhere CO2-Preise, die den Druck auf die Automobilindustrie erhöhen werden. Diese Maßnahmen sollen den Übergang zu umweltfreundlicheren Fahrzeugen beschleunigen.

  • Hybridautos als Übergangslösung

Als sinnvolle Übergangslösung können Hybridfahrzeuge sein. Es sollte, mehr in die Entwicklung und Verbreitung dieser Technologie investiert werden. Hybride könnten den Übergang zur vollständigen Elektromobilität erleichtern und den Prozess schrittweise gestalten.

Fazit

Die Einschätzung von verschiedenen Experten unterstreicht die Bedeutung von proaktiven Maßnahmen und Investitionen in neue Technologien, um den bevorstehenden Wandel in der Automobilindustrie erfolgreich zu meistern.

Ob Deutschland diesen Wandel rechtzeitig und effektiv vollziehen kann, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch, dass die Zeit der Verbrennermotoren ihrem Ende entgegengeht.

Quelle: E-Auto.de