Die Ladepreise für E-Autos schießen derzeit in die Höhe, wodurch das Laden zunehmend teurer wird als das Tanken von Kraftstoff.

Eine Auswertung von Lichtblick.de zeigt, dass an öffentlichen Ladestationen eine normale Ladung durchschnittlich rund 55 Cent pro Kilowattstunde kostet, während Schnellladestationen bereits 66 Cent pro Kilowattstunde verlangen.

Dies entspricht bei einem kalkulierten Stromverbrauch von 20 kWh pro 100 Kilometern Kosten von etwa 11,10 Euro beziehungsweise 13,11 Euro .

Auswirkungen auf die E-Mobilität

Diese hohen Ladepreise machen die E-Mobilität derzeit wenig attraktiv. Fehlende Anreize und die bereits weggefallene Förderung für E-Autos führen zu einem Rückgang der Käufe. Hersteller bleiben auf ihren Fahrzeugen sitzen, was die Marktsituation weiter verschärft.

Gründe für hohe Strompreise

Ein wesentlicher Grund für die hohen Strompreise ist die Monopolstellung lokaler Energieversorger und das Fehlen von Konkurrenz, die Preisdruck erzeugen könnte. Dies verhindert günstigere Strompreise und schwächt die E-Mobilität.

Forderungen nach Reformen

Die Rufe nach sogenannten Durchleitungsreformen werden lauter. Solche Reformen würden es ermöglichen, dass mehr Konkurrenz in den Markt eintritt, was die Preise senken und die E-Mobilität stärken könnte. Wettbewerb ist entscheidend für die Preisgestaltung und könnte helfen, die Ladepreise für E-Autos zu senken.

Fazit

Die derzeit hohen Ladepreise sind ein erhebliches Hindernis für die Attraktivität und Verbreitung von E-Autos. Ohne Reformen und mehr Wettbewerb im Energiesektor werden die Kosten für das Laden von E-Autos weiterhin hoch bleiben, was die Akzeptanz und den Markt für E-Mobilität negativ beeinflusst.

Quelle: Lichtblick.de