Nach einem zähen Kampf gegen die Insolvenz und der Suche nach neuen Investoren hat der Aachener E-Auto-Hersteller Next.e.GO Mobile nun endgültig kapituliert. Der Geschäftsbetrieb wird eingestellt, die rund 200 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.

“Trotz aller Bemühungen und Maßnahmen waren die Verkaufszahlen weiterhin zu gering und Investoren blieben aus”,erklärt der Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth von der Kanzlei Andres Partner die traurige Situation.

Dabei fing alles so vielversprechend an: 2015 gegründet von Professor Günther Schuh, dem Vater des Streetscooter-Lieferwagens, träumte Next.e.GO Mobile davon, den Markt für urbane Elektrofahrzeuge zu erobern. Doch schon 2020 machte die Corona-Pandemie dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Die erste Insolvenz folgte, konnte aber durch Investoren abgewendet werden.

Doch die Rettung währte nur kurz. Die erhofften Verkaufszahlen blieben aus, neue Geldgeber sprangen nicht ein. So musste Next.e.GO Mobile im März 2024 erneut Insolvenz anmelden.

Der Traum vom emissionsfreien Stadtflitzer ist nun zerplatzt. Zurück bleiben 200 Menschen ohne Job und ein geplatzter Traum von einer nachhaltigen Mobilitäts-Zukunft.

Was bleibt?

Die Geschichte von Next.e.GO Mobile ist ein trauriges Kapitel im Kampf um die Zukunft der Elektromobilität. Sie zeigt die Herausforderungen, denen sich junge Unternehmen in diesem Bereich gegenübersehen: Hohe Investitionskosten, schwankende Märkte und starke Konkurrenz.

Trotz dieses Rückschlags ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch. Der Trend ist klar: Weg vom Verbrenner, hin zu nachhaltigen Antrieben. Next.e.GO Mobile mag gescheitert sein, doch der Traum von sauberen Städten und emissionsfreiem Fahren lebt weiter.

Quelle: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/